Seit nun mehr 200 Jahren wird an die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 erinnert. Verschiedene Vereine versetzen die Ortsteile Dölitz und Liebertwolkwitz sowie die Stadt Markkleeberg in mittelalterliche Zeiten zurück. So wird der historische Kern von Liebertwolkwitz ins Jahre 1813 verwandelt und zwischen den Torhäusern Dölitz und Markkleeberg findet eine historische Gefechtsdarstellung mit 800 Soldaten aus Sachsen, Preußen, Schweden, Österreicher und Russen statt.

16.-18. OKTOBER 2009 - An trüben Herbsttagen fanden wieder die jährlichen Festtage zur Völkerschlacht 1813 statt. Der Höhepunkt war die historische Gefechtsdarstellung mit 800 Soldaten und die Biwaks am Torhaus Dölitz.

       

15.-17. OKTOBER 2010 - Höhepunkt war auch dieses Jahr wieder die beliebte historische Gefechtsdarstellung mit 800 Soldaten aus ganz Europa, den aufgeschlagenen Zelten am Torhaus Markkleeberg und der Parademarsch am letzten Tag, wo sich tatsächlich noch die Sonne blicken ließ, zum Völkerschlachtdenkmal. Am Napoleonstein und im Völkerschlachtdenkmal wurde auch an die Völkerschlacht 1813 selbst erinnert.

       

21.-23. OKTOBER 2011 - Diesmal abseits von der Gefechtsdarstellung und den Biwaks in Dölitz und Markkleeberg, zog es einen diesen Oktober nach Liebertwolkwitz. Ein Dorf im Jahre 1813 - rund um den Liebertwolkwitzer Marktplatz. Am frühen Morgen trat das Militär an und setzte sich danach zum Gefecht fort. In nah liegenden Kirche fand ein Taufgottesdienst statt, anschließend führte der Pfarrer durch das historische Dorf.

       

19.-21. OKTOBER 2012 - Soldaten, Handwerker und Bürger traf man wieder auf den Straßen in Liebertwolkwitz. Auch August der Starke schaute mit der Postkutsche vorbei.

       

16.-20. OKTOBER 2013 - Zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht wurde an zahlreichen Wirkungsstätten in Leipzig und den beteiligten Nationen gedenkt. So fanden wieder Kranzniederlegungen statt, aber auch Liebertwolkwitz lud wieder ins Jahre 1813 ein und die Schlacht wurde auf einem Originalspielfeld dargestellt. Mit einem Zapfenstreich wurde die Gedenkwoche beendet. Auch an die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals wurde mit einem großen Feuerwerk erinnert.